Angst überwinden

Angst- ein schlechter Ratgeber?

Wie kannst du deine Angst überwinden um freier zu leben

Angst gehört zur unserem Leben dazu und ist eine unser wichtigsten Schutzmassnahmen. Ich behaupte, dank der Angst haben wir es überhaupt geschafft, aus der Höhle zu kriechen und bis heute zu überleben. Angst macht uns achtsam und lässt uns die Folgen unseres Tun und Handelns hinterfragen und abschätzen. Doch was, wenn die Angst den Alltag zum Erliegen bringt? Wenn einfache Dinge wie Einkaufen zur Herausforderung werden? Wenn das soziale Leben dadurch zum Erliegen kommt oder jeder Schritt bis ins Detail durchdacht werden muss, damit man mehr oder weniger gelassen vor die Türe gehen kann?

 

Ja, Angst ist sinnvoll- doch nur in einem natürlichen Ausmass. Ich persönlich halte nicht viel davon, angstfrei zu sein. Doch wenn die Angst zum Käfig wird, dann ist es höchste Zeit zu handeln.

 

Viele Betroffene arrangieren sich erst mit diesem Gefühl. Es ist oft noch ganz gut im Griff zu haben. Doch Angst lernt- und zwar recht schnell. Je mehr du die Hinweise deines Unterbewusstseins zu ignorieren versuchst, desto lauter schreit es nach Aufmerksamkeit. So lange, bis du dich dem nicht mehr entziehen kannst. Angst ist wie ein trotziges Kind, dass immer mehr quengelt je länger du es ignorierst. Manchmal kommt es mir vor, wie das kleine Kind, das schreiend auf dem Boden der Gemüseabteilung im Lebensmittelgeschäft liegt.... Spätestens dann ist die volle Aufmerksamkeit garantiert. Ziel erreicht!

 

Der Gang zum Arzt ist oft der erste Schritt in Hoffnung auf ein normales Leben. Der Griff zur Medikamentenschublade dann in ganz vielen Fällen, die erste Wahl des Behandlers. Angstpatienten wollen jedoch meist nicht für den Rest des Lebens durch Medikamente beeinflusst sein. Also geht es ab zum Psychologen. Ja, es gibt sie, die Patienten, die mit Gesprächs- oder Verhaltenstherapie die Angst überwinden- diese kommen allerdings nie in meine Praxis. Bei mir finden sich immer jene Klienten ein, die eine Odyssee von Therapien aller Art durchlebt haben, immer in der Hoffnung, damit das Monster endlich bezwingen zu können. Was viele ausser acht lassen: die Ursachen für die Angst, sind nie behoben worden.

 

Einer der meist gehörten Sätze in meiner Praxis: "Bevor ich jetzt endgültig aufgebe und mit dieser Angst lebe, versuche ich jetzt eben noch Hypnose...." Wieso, frage ich mich dann, leiden Menschen so lange, bis sie endlich den Schritt zum Hypnotiseur wagen. Hypnose ist- und das ist nun mal einfach so- die effizienteste Methode, um Probleme an der Wurzel zu packen. 

 

Da ist er also nun, der Klient der sich endlich überwinden konnte, einen Hypnosetherapeuten aufzusuchen. Wir arbeiten zusammen, spüren den Grund der Angst auf, lösen ihn und siehe da: die Angst ist weg. Zu einfach in deinen Augen? Das mag sein. Ja zugegeben, es scheint schwer zu glauben, dass ein Problem, das unter Umständen von Jahrzehntelang seinen Tribut gefordert hat, sich einfach in Nichts auflöst. Nein, keine Sorge. Ich verspreche nie, dass wir einen Klienten angstfrei bekommen. Auch nicht, dass das in einer Sitzung passieren wird. Aber erlebt habe ich das schon- und zwar schon oft.

 

Was ebenfalls bemerkenswert ist, dass die Ursache der Angst, nüchtern und rationell betrachtet, oft einer Bagatelle gleicht. Unser Unterbewusstsein kann aber viele Eindrücke einfach nicht rationell erklären. Es ist und bleibt im Herzen eben doch der Neandertaler, der recht einfach gestrickt in den Tag hinein lebt. Es mag wirklich wie eine Fehlkonstruktion wirken, in Anbetracht dessen, dass dieser innere Steinzeitmensch 95% deines Denkens, Handelns und Fühlens lenkt.

 

Wenn du jetzt also deine Angst besiegen willst, dann brauchst du jetzt vielleicht etwas Mut. Mut bedeutet, Angst zu spüren, aber dennoch zu beschliessen, dass etwas anderes wichtiger ist. Nämlich deine Freiheit.

Hinterfrage die Angst

Vielleicht hilft es dir, dir ein paar Dinge zu erkennen, um eine Entscheidung gegen die Angst zu fällen:

 

Das will ich: 

beispielsweise wieder Auto fahren können oder einkaufen gehen, ....

 

Wenn ich es nicht mache, ist die Folge: 

soziale Isolation, Abhängigkeit von Dritten, ....

 

Wenn ich es mache, ist die Folge: 

mich wieder frei bewegen zu können, eine Reise machen zu können, ....

 

Wenn du dir nun diese Fragen beantwortet hast, hast du den ersten Schritt in Richtung Wohlbefinden gemacht. Jetzt solltest du umsetzten und daran arbeiten. Ich begleite dich dabei. Deinen Termin bekommst du hier.

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